{"id":658,"date":"2024-12-13T11:15:09","date_gmt":"2024-12-13T10:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/herzmedizin.info\/?p=658"},"modified":"2024-12-13T11:17:25","modified_gmt":"2024-12-13T10:17:25","slug":"der-aeltere-mensch-in-der-kardiologischen-praxis-gesund-altern-biofaktoren-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzmedizin.info\/der-aeltere-mensch-in-der-kardiologischen-praxis-gesund-altern-biofaktoren-im-fokus\/","title":{"rendered":"Der \u00e4ltere Mensch in der kardiologischen Praxis: Gesund altern \u2013 Biofaktoren im Fokus"},"content":{"rendered":"\n
Gesundheit bis ins hohe Alter kann von einer guten Versorgung mit Biofaktoren wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen abh\u00e4ngen. Welchen Nutzen diese N\u00e4hrstoffe in der Pr\u00e4vention und Behandlung altersbedingter Herz-Kreislauferkrankungen haben, diskutierten renommierte Wissenschaftler und \u00c4rzte auf einem Online-Fachsymposium der Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e.V. am 16. November 2024.<\/p>\n\n\n\n
\u201eEine einheitliche Definition des Terms \u201c\u00e4lterer Patient\u201c gibt es nicht\u201c verdeutlichte der Vorsitzende der Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e. V. (GfB), Prof. Dr. med. Hans Georg Classen aus Stuttgart-Hohenheim. Und auch laut WHO gibt es nicht den typischen \u00e4lteren Menschen. Die Vielfalt an Gesundheitsbed\u00fcrfnissen \u00e4lterer Menschen entsteht nicht zuf\u00e4llig, sondern hat ihre Wurzeln in Ereignissen im Lebensverlauf. So ist die k\u00f6rperliche und geistige Kapazit\u00e4t mancher Achtzigj\u00e4hriger durchaus mit der vieler Zwanzigj\u00e4hriger vergleichbar. Was bedeutet das f\u00fcr die Praxis? \u201eDer Prozess des \u00c4lterwerdens ist heterogen. Daher ist ein individuell auf den jeweiligen Herzpatienten abgestimmter Ansatz wichtig, der auch die Lebensweise, die Ern\u00e4hrung und den Biofaktorenstatus ber\u00fccksichtigt\u201c, betonte Prof. Classen.<\/p>\n\n\n\n
Essen f\u00fcr die Gesundheit<\/strong> Magnesiummangel: Von Stress bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/strong> Vitamin-D-Mangel im Alter verbreitet<\/strong> Daher ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung gerade in dieser Patientengruppe besonders wichtig. \u201eUm einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen, gilt eine t\u00e4gliche orale Vitamin-D-Dosis von 800 bis 2000 IE als effektiv und sicher und kann auch ohne einen vorangehenden Labornachweis empfohlen werden\u201c, betonte Prof. Dr. med. Stefan Pilz, Facharzt f\u00fcr Endokrinologie am LKH-Universita\u0308tsklinikum Graz.<\/p>\n\n\n\n Die Experten des Fachsymposiums appellierten eindringlich, dass der Biofaktorenversorgung im Hinblick auf einen positiven Nutzen f\u00fcr die Gesundheit bis ins Alter besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte und eventuelle Mangelzust\u00e4nde gezielt auszugleichen sind.<\/p>\n\n\n\n Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e. V. (GfB): www.gf-biofaktoren.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n Quelle: Online-Fachsymposium der Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e. V. \u201eDer \u00e4ltere Mensch in der Praxis \u2013 Biofaktoren im Fokus. Wissenschaftliche Erkenntnisse und fundierte Praxistipps\u201c am 16. November 2024.<\/em><\/p>\n\n\n\n Pressekontakt:<\/p>\n\n\n\n Dr. rer. nat. Daniela Birkelbach Gesundheit bis ins hohe Alter kann von einer guten Versorgung mit Biofaktoren wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen abh\u00e4ngen. Welchen Nutzen diese N\u00e4hrstoffe in der Pr\u00e4vention und Behandlung altersbedingter Herz-Kreislauferkrankungen haben, diskutierten renommierte Wissenschaftler und \u00c4rzte auf einem Online-Fachsymposium der Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e.V. am 16. November 2024.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":660,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27,22],"tags":[56,55,58,57],"class_list":["post-658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-praevention-und-rehabilitation","tag-aeltere-menschen","tag-biofaktoren","tag-herz-kreislauferkrankungen","tag-praevention"],"yoast_head":"\n
Gibt es eine Ern\u00e4hrungsweise, die eine Garantie f\u00fcr k\u00f6rperliche und geistige Fitness bis ins hohe Alter bringt? \u201eIn vielen Teilen Asiens und des Mittelmeerraumes ist die Inzidenz von Herz-Kreislauferkrankungen niedrig, die Lebenserwartung entsprechend hoch\u201c, verdeutlichte der Ern\u00e4hrungswissenschaftler Prof. Dr. Peter Grimm von der Universit\u00e4t Stuttgart-Hohenheim die Zusammenh\u00e4nge zwischen Ern\u00e4hrung und Herzgesundheit. Beide Ern\u00e4hrungsformen basieren auf dem Verzehr von Obst und Gem\u00fcse sowie Fisch bzw. Algen und liefern dadurch reichlich Biofaktoren und andere wertvolle N\u00e4hrstoffe.<\/p>\n\n\n\n
Senioren mit Hypertonie und Beschwerden im Herz-Kreislaufsystem sind h\u00e4ufig von einem Magnesiummangel betroffen. \u201eDies liegt an der schlechteren Magnesiumversorgung im Alter, Begleiterkrankungen wie beispielsweise dem Diabetes mellitus oder gerade bei Senioren h\u00e4ufig verordneten Arzneimitteln wie Diuretika oder Protonenpumpenhemmer\u201c, erkl\u00e4rte Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt f\u00fcr Innere Medizin und stellvertretender Vorsitzender der GfB. Eine gute Versorgung mit dem Biofaktor Magnesium ist nicht nur unerl\u00e4sslich f\u00fcr die kardiovaskul\u00e4re Gesundheit und Stressverarbeitung, sondern steht auch mit weiteren altersbedingten Krankheiten wie dem metabolischen Syndrom oder Osteoporose in Zusammenhang. \u201eZum Ausgleich eines Magnesiummangels ist meist eine orale Magnesiumsupplementation ausreichend, wobei organische Magnesiumverbindungen aufgrund der besseren Bioverf\u00fcgbarkeit zu bevorzugen sind\u201c, empfahl Prof. Kisters.<\/p>\n\n\n\n
Laut Studien haben besonders \u00e4ltere, kranke und in der Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkte Menschen eine erh\u00f6hte Pr\u00e4valenz eines Vitamin-D-Mangels. Diese liegt bei Altersheimbewohnern teils \u00fcber 90%. Nicht nur St\u00fcrze und osteoporotisch bedingte Frakturen mit einer dadurch bedingten erh\u00f6hten Mortalit\u00e4t k\u00f6nnen die Folge sein. Ein Vitamin-D-Mangel steht auch mit der Entwicklung einer Hypertonie in Zusammenhang und kann das Risiko f\u00fcr Angina pectoris, Herzinfarkt, pl\u00f6tzlichen Herztod, Herzinsuffizienz und kardiovaskul\u00e4re Mortalit\u00e4t erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n
Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e.V.
www.gf-biofaktoren.de.<\/a>
E-Mail daniela.birkelbach@gf-biofaktoren.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"