Die Auswirkungen des Klimawandels sind in Deutschland bereits deutlich spürbar – extreme Wetterereignisse, wie Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Sturzfluten treten immer häufiger und stärker auf [1]. Gleichzeitig zeigen sich erhebliche gesundheitlichen Folgen. Die WHO bezeichnet den Klimawandel bereits als die größte Gesundheitsgefahr unserer Zeit [2]. Betroffen sind insbesondere ältere Menschen und Personen mit chronischen Vorerkrankungen – also zentrale Zielgruppen der rehabilitativen Versorgung.
Die wesentliche Ursache des Klimawandels liegt in der Freisetzung von Treibhausgasemissionen, zu denen Rehabilitationseinrichtungen sowie Rehabilitand:innen selbst beitragen. Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, Rehabilitationseinrichtungen lediglich auf Klimaveränderungen vorzubereiten – auch umfassende Maßnahmen zum Klimaschutz sind dringend erforderlich [3]. Das schnelle Voranschreiten des Klimawandels stellt die Rehabilitationseinrichtungen vor die Aufgabe, ihre Infrastruktur, Behandlungskonzepte und Betriebsabläufe an die sich verändernden Umweltbedingungen anzupassen. Ziel sollte es sein, einen möglichst hohen Grad an Resilienz bei den Rehabilitand: innen und in der Versorgung sicherzustellen. Zusätzlich stellt sich die Aufgabe, Klimaschutz im eigenen Betrieb zu betreiben und Rehabilitand:innen dahingehend zu motivieren, einen nicht nur gesunden sondern auch klimafreundlichen Lebensstil zu erlernen. Eine nachhaltige Transformation sollte damit vier Ziele verfolgen.
Was ist Klimaanpassung? Klimaanpassung umfasst Maßnahmen, die darauf abzielen, sich an die bereits spürbaren und zukünftigen Folgen des Klimawandels anzupassen. Ziel ist es, Resilienz zu fördern – also die negativen Auswirkungen zu mildern und die Fähigkeit zu stärken, mit den veränderten klimatischen Bedingungen umzugehen.
Was ist Klimaschutz? Klimaschutz umfasst alle Maßnahmen, die der Vermeidung oder Verringerung des Klimawandels dienen – insbesondere durch die Reduktion von Treibhausgasemissionen.
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