Neue Wege in der Bluthochdruck-Therapie: Internationale Studie gestartet
Bluthochdruck ist eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um neue Wege in der Bluthochdruck-Therapie zu finden, ist am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nun der Startschuss für ein internationales Forschungsprojekt gefallen, das mit 6,99 Millionen Euro aus dem Horizont-Europa-Programm der Europäischen Union gefördert wird. Die SGLT2 HYPE-Studie untersucht, ob der Wirkstoff Dapagliflozin, der ...
Frauenherzen im Wandel der Forschung
Geschlechterspezifische Medizin gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der Herz-Kreislauf-Medizin, da biologische und soziokulturelle Unterschiede ein Umdenken in Diagnostik und Therapie erfordern. Klassische Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, Nikotinkonsum und Adipositas sind bei Männern und Frauen gleichermaßen Ursachen für kardiovaskuläre Erkrankungen, die nach wie vor die häufigste Todesursache in ...
Makrophagen als Schlüssel zur verbesserten Gefäßbildung und Regeneration von Herzgewebe
Die komplizierte anatomische Struktur und die hohe Zelldichte des Herzmuskels erschweren das Bioengineering von durchlässigen Gefäßnetzen im Herzgewebe. In-vivo-Studien an Neugeborenen zeigten bereits die Schlüsselrolle der ansässigen Herzmakrophagen bei der Regeneration und Angiogenese nach Verletzungen. Die vorliegende Studie bestätigt nun in einem Herz-on-a-Chip-Modell, dass primitive Makrophagen eine entscheidende Rolle bei ...
DEGAM-Leitlinie Brustschmerz aktualisiert
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat die S3-Leitlnie Brustschmerz aktualisiert. Das Ziel sei, „Über-, Unter- und Fehlversorgung“ abzubauen. Schmerzen, Ziehen, Brennen und Stechen im Thoraxbereich sind häufig und nicht selten von Angst und Panik begleitet, weil die Betroffenen fürchten, an einer gefährlichen Herzerkrankung zu leiden. Aber oft ...
News, Prävention und Rehabilitation
Medikamentöse Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls bei kardialen Erkrankungen
Der Schlaganfall ist trotz stetiger Fortschritte in der Akutbehandlung mit einer hohen Morbidität und Mortalität assoziiert, was die Bedeutung der Schlaganfallprävention unterstreicht . Nach der Akuttherapie ist eine stationär frühzeitig einzuleitende Sekundärprävention des Schlaganfalls relevant, um das Risiko für einen erneuten Schlaganfall oder andere vaskuläre Komplikationen zu senken [1, 2]. ...
🔒 Vorhofflimmern: CE-Kennzeichnung für FARAPULSE™
Die Boston Scientific Corporation hat die CE-Kennzeichnung für den navigationsfähigen FARAWAVE™ NAV-Ablationskatheter zur Behandlung von paroxysmalem Vorhofflimmern und für die neue FARAVIEW™-Software erhalten. Beide Technologien integrieren und erweitern die Mapping-Optionen für kardiale Ablationsverfahren mit dem FARAPULSE™ Pulsed Field Ablation (PFA)-System. Die Technologien sind ausschließlich mit der bestehenden kardialen Mapping-Technologie von ...
Kardiovaskulärer Risikofaktor: Verlust des Y-Chromosoms
Mosaikartige Verluste des Y-Chromosoms sind ein kardiovaskulärer Risikofaktor, wie jetzt entdeckt wurde. Besonders hoch ist laut einer im European Heart Journal publizierten Studie die Gefahr tödlicher Herzinfarkte. Mit zunehmendem Alter kommt es bei Männern in Leukozyten zu Verlusten des Y-Chromosoms. „Lifetime-acquired loss of chromosome Y“ – kurz LOY – heißt ...
News, Pharma, Prävention und Rehabilitation
🔒 Kardiovaskuläre Prävention: viel Luft nach oben
Über die Möglichkeiten, die kardiovaskuläre Prävention in Deutschland zu verbessern, referierten und diskutierten Experten bei der von Amgen veranstalteten „Cardio Academy“. Es gebe einige Punkte, an denen man ansetzen kann: Identifizierung von Risikopersonen, Lebensstilintervention, leitliniengerechte medikamentöse Therapie.
Monomorphe ventrikuläre Extrasystolie: Ursachen, Prognose und Therapie
Ventrikuläre Extrasystolen (VES) treten sehr häufig auf und können bei Patienten mit oder ohne zugrunde liegende Herzerkrankung vorgefunden werden. Die Prävalenz steigt mit zunehmender Monitoringdauer und wird mit 1–4 % im EKG, 40 % im 24-Stunden-LZ-EKG und 75 % im 48-Stunden-LZ-EKG beschrieben.