Amyloidose, Kardiomyopathie, News, Pharma
🔒 ATTR-Amyloidose – gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie
100.000 Menschen in Europa leiden an einer ATTR-Amyloidose, wobei der überwiegende Teil zusätzlich noch eine Kardiomyopathie hat. Seit kurzem gibt es ein RNAi-Therapeutikum, Vutrisiran, das für Patienten mit Wildtyp- oder hereditärer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie jetzt auch in der EU zugelassen wurde sowie für Patienten mit hereditärer Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie im Stadium 1 und 2.
Koronare Herzerkrankung, News, Pharma
🔒 Frühes Lipidmanagement mit PCSK9 -Antikörper für ein effektives Risikomanagement
Der Schutz des Herzens steht im Mittelpunkt eines effektiven Risikomanagements. Denn kardiovaskuläre Erkrankungen stehen nach wie vor an der Spitze der Todesursachen, wie Prof. Dr. med. Oliver Weingärtner, Jena, erklärte. Ziel ist eine frühe Intervention der modifizierbaren Risikofaktoren, wie beispielsweise dem LDL-Cholesterin. Allerdings erreichen mehr als 80 % der Betroffenen den angestrebten Zielwert nicht, unterstrich der Experte.
🔒 Plötzlichen Herztod vermeiden: Wirksamer Schutz von Patienten in der Hochrisikophase
Für den Plötzlichen Herztod (SCD) besteht ein erhebliches Gesamtrisiko während der Auftitrationsphase der leitliniengerechten medikamentösen Therapie. Neueste Daten zeigen, dass die tragbare Defibrillatorweste während der Titrationsphase mit den sogenannten „Fantastic Four“ sinnvoll ist.
🔒 Typ-2-Diabetes mit Albuminurie: Frühe Kombinationstherapie bringt kardiovaskuläre und renale Vorteile
Etwa 50% der Patienten mit T2D entwickeln eine Albuminurie im Zuge einer CKD. „Die Bedeutung des Albumin-Kreatinin-Verhältnisses im Urin (UACR) wird häufig unterschätzt, obwohl dieser Wert ein wichtiger Laborparameter zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Nierenerkrankungen, insbesondere bei Diabetes ist“, betonte Prof. Dirk Müller-Wieland, Aachen.
🔒 Typ-2-Diabetes mit Albuminurie: Finerenon plus Empagliflozin
Patienten mit Typ-2-Diabetes und Mikroalbuminurie profitieren von einer Kombination des selektiver Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Finerenon mit einem SGLT-2-Hemmer. Die Kombination wirkt stärker nephroprotektiv als die beiden Einzelsubstanzen.
🔒 SGLT2i + GLP-1RA – Sehr effektive Medikationen noch zu wenig genutzt
Seit rund zehn Jahren kann ein Diabetes m., insbesondere vom Typ 2 (T2D), mit SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) wie Empagliflozin behandelt werden. „Wir haben wir gelernt,“ sagte Prof. Dr. med. Matthias Blüher, Leipzig, auf einem Satelliten-Symposium während des Diabeteskongresses 2025 in Berlin, „dass wir mit nur einer Substanz an gleich mehreren Stellschrauben gleichzeitig drehen können.“ Denn längst wird auch der T2D im Kontext eines kardiorenal-metabolischen Syndroms verstanden.
🔒 Effektives Lipidmanagement – Starke und dauerhafte Interventionen zur Cholesterinsenkung frühzeitig einleiten
Anlässlich des 131. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) plädierten Fachmediziner dafür, bei Menschen mit hohen kardiovaskulären Risiken, noch konsequenter effektive Maßnahmen zur Cholesterinsenkung einzuleiten. Der Bedarf an Therapieinitiierungen und ggf. an Maßnahmen zur Therapieeskalation wäre im Bereich Lipidmanamgent sehr hoch.