Adipositas, Diabetes, News, Pharma, Sonstiges

🔒 Dualer GIP/GLP-1-Agonist bietet mehr metabolische Vorteile als Mono-Agonisten
Inkretine haben die Optionen beim Management des Typ-2-Diabetes (T2D) und der Adipositas erheblich bereichert. Zunehmend mehr Daten weisen auf eine noch stärkere kardiometabolische Wirksamkeit des dualen GIP*/GLP-1**-Rezeptor-Agonisten Tirzepatid im Vergleich zu Mono-Agonisten hin.

🔒 Semaglutid: Zusatznutzen für Herz und Niere plus HbA1c, Gewicht
Typ 2 Diabetes bleibt ein zentraler Risikofaktor für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Eine Behandlung mit GLP-1 Rezeptoragonisten (GLP-1 RA) kann jedoch über die Blutzucker- und Gewichtssenkung hinaus dazu beitragen, das Risiko für diese Begleiterkrankungen wirksam zu senken [1].

🔒 Typ-2-Diabetes mit Albuminurie: Frühe Kombinationstherapie bringt kardiovaskuläre und renale Vorteile
Etwa 50% der Patienten mit T2D entwickeln eine Albuminurie im Zuge einer CKD. „Die Bedeutung des Albumin-Kreatinin-Verhältnisses im Urin (UACR) wird häufig unterschätzt, obwohl dieser Wert ein wichtiger Laborparameter zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Nierenerkrankungen, insbesondere bei Diabetes ist“, betonte Prof. Dirk Müller-Wieland, Aachen.

🔒 Typ-2-Diabetes mit Albuminurie: Finerenon plus Empagliflozin
Patienten mit Typ-2-Diabetes und Mikroalbuminurie profitieren von einer Kombination des selektiver Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Finerenon mit einem SGLT-2-Hemmer. Die Kombination wirkt stärker nephroprotektiv als die beiden Einzelsubstanzen.

🔒 SGLT2i + GLP-1RA – Sehr effektive Medikationen noch zu wenig genutzt
Seit rund zehn Jahren kann ein Diabetes m., insbesondere vom Typ 2 (T2D), mit SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) wie Empagliflozin behandelt werden. „Wir haben wir gelernt,“ sagte Prof. Dr. med. Matthias Blüher, Leipzig, auf einem Satelliten-Symposium während des Diabeteskongresses 2025 in Berlin, „dass wir mit nur einer Substanz an gleich mehreren Stellschrauben gleichzeitig drehen können.“ Denn längst wird auch der T2D im Kontext eines kardiorenal-metabolischen Syndroms verstanden.





