🔒 EU-Zulassung für Finerenon bei Herzinsuffizienz beantragt
Bayer hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA für Finerenon die Zulassung bei Herzinsuffizienz beantragt. Hintergrund sind die positiven Ergebnisse einer Phase-III-Studie bei Herzinsuffizienz mit leicht reduzierter oder erhaltener linksventrikulärer Auswurfleistung. Finerenon ist ein nicht-steroidaler, selektiver Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist (MR-Antagonist), der laut präklinischen Studien renalen und kardiovaskulären Schäden infolge MR-Überaktivierung entgegenwirkt. Auch entzündliche ...
HFpEF: Gezieltes körperliches Training empfehlenswert
Die bislang größte Studie zum Benefit von gezieltem körperlichem Training bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion wurde jetzt in "Nature Medicine" publiziert. Die Studie zeigt, dass die Patienten mit Blick auf Belastbarkeit und Lebensqualität profitieren.
Telemonitoring bei Herzinsuffizienz: Aktueller Stand, rechtliche Anforderungen an die Zertifizierung und neue Chancen durch KI und Stimm-basierte Biomarker
Herzinsuffizienz (HI) ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten chronischen Erkrankungen weltweit und betrifft Millionen von Menschen. Die Alterung der Bevölkerung sowie eine steigende Prävalenz von kardiovaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes haben zu einem dramatischen Anstieg von HI-Fällen geführt [1]. Trotz moderner Therapieoptionen bleibt die Prognose der Betroffenen oft ungünstig und ist weiterhin mit hoher Morbidität und Mortalität verbunden. So ist beispielsweise die Zahl der herzinsuffizienzbedingten Todesfälle in Deutschland und den USA in den letzten Jahren wieder angestiegen [2, 3].
Mechanische Unterstützung fördert Regeneration von Herzmuskelzellen
Der Einsatz eines linksventrikulären Herzunterstützungssystems fördert bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz die Regeneration von Herzmuskelzellen. Das zeigt eine Studie, die am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen durchgeführt wurde.
Bei Herzinsuffizienz ein Pflaster drauf
Das „Herzpflaster“ besteht aus Herzmuskelzellen, die im Labor aus Stammzellen gezüchtet wurden. Es wird bereits in einer klinischen Studie bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz erprobt. Jetzt wurden die Erfinder dieses innovativen und weltweit einmaligen Therapieansatzes mit dem Preis der Deutschen Hochschulmedizin ausgezeichnet.